Nach Kriegsende wurde wieder eine Pflichtfeuerwehr eingeführt und auf Befehl der amerikanischen Besatzungsmacht alle Feuerlöschgeräte einheitlich erfasst, denn nach dem Krieg wurden viele Feuerwehrfahrzeuge als Privat-Lkw eingesetzt. Der Wehr standen 1947 2 Löschkarren (von 1927), 1 Handdruckspritze, 6 Einsatzschläuche und 4 Übungsschläuche zur Verfügung.
Mit zahlreichen anderen Gemeinden war Dahenfeld schon seit dem 19.Jahrhundert der Stützpunktfeuerwehr Neckarsulm zugeordnet.
Die Freiwilige Feuerwehr Dahenfeld war bis 1965, als der Gemeinderat eine Anschaffung von 10 Uniformen beschloss, einige der wenigen Wehren im Landkreis Heilbronn, die keine Uniformen besaß. Zur Löschwasser-Entnahme bestand an der Erlenbacher/Cäcilienstraße eine Staustufe im Brunnenwiesenbächle; der zweite Feuersee entstand 1967 an der Bismarckstraße.
Nach der Eingemeindung Dahenfeld 1971 wurde die Dahenfelder Wehr in die Freiwillige Feuerwehr Neckarsulm eingeglieder, die Aus- und Fortbildung der Mannschaft intensiviert und 1974 das heutige Feuerwehrmagazin an der Erlenbacher Straße vis á vis der Dorfschule erbaut.
Im selben Jahr schaffte man ein Löschgruppenfahrzeug LF 8
auf dem Fahrgestell eines Mercedes Benz 608 mit Aufbau Bachert an. Das Fahrzeug
besaß eine Vorbaupumpe und eine im Heck eingeschobene Tragkraftspritze TS 8,
4-teilige Steckleiter, Schläuche und wasserführende Armaturen, 4
Atemschutzgeräte, Notstromaggregat und Beleuchtungsmittel. >>Bilder vom Fahrzeug
Heute ist die Wehr 27 Mann stark und wird vom Abteilungskommandaten Frank Seitz und seinem Stellvertreter Benjamin Eble geführt. Neben den Männern finden immer mehr Frauen den Weg zur Feuerwehr und engagieren sich im Dienst. Derzeit sind in der Abteilung Dahenfeld zwei Frauen aktiv im Einsatzdienst.
Die Art der Alarmierung der örtlichen Feuerwehr hat sich vom
Glockenschlagen über Alarmhörnle und Sirene zum sogenannten Stillen Alarm
gewandelt. Beim Stillen Alarm wird von einem Funkmeldeempfänger, den der
Feuerwehrangehörige bei sich trägt, ein akustisches Signal abgegeben. Im Juni
2010 löste die digitale Alarmierung die analoge Alarmierung ab.
Nachwuchs bekommt die Abteilung Dahenfeld überwiegend aus der Jugendfeuerwehr. Daher hat die Jugendarbeit einen sehr hohen Stellenwert.
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